Blog-Post Illustration über die Entscheidung selbst zu Hosten oder andere Anbieter zu verwenden

Self-hosting vs. YouTube?

Videokommunikation ist aus der heutigen Marketinglandschaft nicht mehr wegzudenken! Doch was tun, wenn man nun das fertige Erklärungsvideo bekommt? Auf YouTube & Co. stellen? Oder doch lieber selbst hosten?

VerVieVas bringt mit der neuen Blogserie “Was tun mit dem Erklärungsvideo?” Licht ins Dunkel:

YouTube:

Das publizieren auf YouTube hat -unbestritten- einige Vorteile:

1. Marketing: YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine. Ist dein Video mit den richtigen Schlagworten versehen (Videoname, Beschreibung, Tags) wird es von deiner Zielgruppe gefunden. Mit der neuen YouTube-Video-Vermarktung stehen hier weitere Möglichkeiten offen.
Da YouTube außerdem der größten Suchmaschine gehört (Google), werden in YouTube hochgeladene Videos auch dort sehr gut gefunden.

2. Kosten: Es kostet (immer noch) nichts!

3. Streaming-Qualität: YouTube ist extrem stabil und lädt – außer in Ausnahmefällen – die Videos sehr schnell und flüssig (im Gegensatz zu den meisten selbst gehosteten). Egal wie viele User gerade auf dein Video zugreifen. Und das bei verschiedensten Internetverbindungen (Mobil bis Breitband) und für alle Endgeräte – auch jene, die nur HTML akzeptieren (Stichwort iOS).

Woran liegt das? Youtube hat ein weltweites Servernetzwerk aufgebaut und ist genau auf dieses Service spezialisiert.
Hört sich doch alles super an, oder?
Wären da nicht ein paar Dinge die nicht ganz optimal sind:

1. Traffic auf der eigenen Website: Eigentlich möchtest Du die User nicht nur zum Video, sondern auf die eigene Website locken! Einfaches Klicken im Video auf eine URL ist aber nicht möglich. Andere Video-Services (stellen wir im nächsten Blogpost vor!) sind da schon wesentlich weiter!

Soll das Video also für mehr als einfach nur den Markenaufbau verwendet werden, sollte der Name der Website unbedingt nicht nur im Video sondern auch in der Beschreibung unterhalb des Videos (zusammen mit Zusatzinfos) oder auf der Channel-Seite platziert werden.

2. Werbung: Wie schon erwähnt, ist YouTube kostenlos. Finanziert wird es daher mit Werbung. Was daran so schlimm ist? Ganz einfach, im schlimmsten Fall wird dem Zuseher eine Werbung deiner Konkurrenz angezeigt. Und das ist wahrhaftig nicht ideal!

3. Mangelnde Kontrolle: YouTube Videos können mit wenigen Klicks überall eingebunden, geteilt usw. werden. Das ist nicht immer wünschenswert – gerade bei heiklen Themen oder wenn Du einfach möchtest, dass das Video nur auf Deiner Website angesehen werden soll.

Die Lösung:

Das Video auf der eigenen Website selbst zu hosten. Verfügt man über die nötigen Coding-Skills (geeigenter Player, Popup-Integration etc..) , ist man “good to go”, denn das Self-hosting bietet einige Vorteile:

  • Volle Kontrolle über das eigene Video,
  • das Copyright kann besser gewahrt werden
  • die Erstellung von Permanentlinks ist möglich.

UND eine optisch „schöne“ Integration (z.B. man sieht den Player gar nicht) ist möglich.

Auch die leidigen Ads, die die Aufmerksamkeit des YouTube Users häufig auf sich ziehen, anstatt auf das Video, sind beim Self-hosting kein Thema.

Um all diese Vorteile genießen zu können, ist aber (abgesehen von den Coding-Skills ) – ein sehr gutes Streaming-Service von Nöten. Es kann also durchaus sein, dass, wenn sich 2000 User dein Video auf der Website gleichzeitig ansehen wollen, das Video einfriert, extrem lange lädt bzw. einfach nicht mehr verfügbar ist. Die Qualität und Stabilität (z.B. ein Host mit 99,9% Uptime) von Youtube sind dabei meist ohne größere Investitionen nicht erreichbar.

Werbefreie Bezahl-Services sind hier eine Alternative!

Das VerVieVas Fazit lautet:

YouTube oder selbst hosten – beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, das Video auf YouTube zu laden. Hierfür werden keine Coding-Skills gebraucht und Geschwindigkeit sowie gute Exposure durch Google sorgen für den Rest.

Sollte man “Großes” mit seiner Website vorhaben, lohnt sich die Überlegung des Self-Hostings durchaus – vergeiss dabei aber bloß nicht die hier entstehenden Kosten und Mühen.

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